Erzieherin
Mein erster Beruf war kein Zufall. Ich wollte mit Menschen arbeiten, sie begleiten und etwas bewegen. Was mir damals fehlte, war nicht die Richtung – sondern die passende Form.
Hi, ich bin Marlis.

Ich weiß, wie es ist, zu funktionieren. Dinge richtig zu machen, Erwartungen zu erfüllen und trotzdem diese leise Ahnung zu spüren: Da ist noch mehr.
Mehr Tiefe. Mehr Leichtigkeit. Mehr Wahrhaftigkeit. Nicht als nächstes Ziel auf einer Liste – sondern als etwas, das im eigenen Leben wieder fühlbar werden darf.
Ich war nicht vom Weg abgekommen. Ich konnte den roten Faden nur noch nicht sehen.
Lange habe ich im Außen gesucht, gewechselt und verändert. Die Veränderung, nach der ich eigentlich suchte, wurde erst möglich, als ich begann, nach innen zu schauen.
Mein erster Beruf war kein Zufall. Ich wollte mit Menschen arbeiten, sie begleiten und etwas bewegen. Was mir damals fehlte, war nicht die Richtung – sondern die passende Form.
Ich wechselte in eine Werbeagentur und erlebte eine Welt, in der mir zu oft mehr versprochen als gehalten wurde. Irgendwann war ich sicher: nie wieder Werbung.
Ein Umzug führte mich ins Saarland und beruflich in die Assistenz für zwei Geschäftsführungen. Dort wurde mir sehr deutlich, wie entscheidend Kultur und ein wertschätzender Umgang dafür sind, ob Arbeit sich richtig anfühlt.
Die Aussicht auf Eventmanagement brachte mich zurück. Ich begann eine Weiterbildung – dann kam Corona und stoppte diese Richtung, bevor sie wirklich beginnen konnte.
In einer neuen Agentur passte zum ersten Mal die Kultur. Seit viereinhalb Jahren bin ich dort, ohne wegzuwollen. Und trotzdem blieb dieses ehrliche Gefühl: Da ist noch mehr.
Persönlichkeitsentwicklung, Wertearbeit und ein Retreat brachten mich wieder näher zu mir. Im Coaching und Breathwork fand ich schließlich die Verbindung, nach der ich elf Jahre gesucht hatte: Menschen begleiten – klar, tief und auch über den Körper.
Verstehen kann unglaublich wertvoll sein. Aber manchmal kennt der Kopf längst alle Antworten und das Leben fühlt sich trotzdem gleich an. Genau deshalb verbinde ich klare Gespräche mit körperorientierter Arbeit.

Du musst nicht repariert werden. Vieles von dem, was du brauchst, ist längst in dir.
Der Körper ist kein Nebenschauplatz. Er erzählt oft ehrlicher, was wirklich da ist.
Leichtigkeit und Tiefe schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Sie brauchen einander.
Meine Arbeit soll dich nicht von mir abhängig machen. Sie soll dich wieder näher zu dir bringen.

KLAR.
GEERDET.
OHNE DRAMA.
Ich halte dir keinen Vortrag über dein Leben. Ich höre zu, frage nach, spiegele klar und schaffe einen Raum, in dem auch das Platz bekommt, wofür dir bisher vielleicht die Worte gefehlt haben.
Ich mag Tiefe ohne Schwere, Spiritualität mit Bodenhaftung und Entwicklung, bei der auch gelacht werden darf. Du musst bei mir nichts darstellen – nicht besonders reflektiert, nicht besonders stark und ganz sicher nicht besonders erleuchtet.